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Österreichs Bauwirtschaft vor dem Kreislauf-Sprung: Materialpässe, Re-Use und die neue Bauproduktenverordnung

Mit 11,4 Mio. Tonnen Bau- und Abbruchabfällen pro Jahr, einer 70-Prozent-Recyclingquote und der seit 2016 geltenden Recycling-Baustoffverordnung steht die heimische Branche an der Schwelle zum verpflichtenden digitalen Produktpass. Ein Lagebericht aus österreichischer Perspektive.

Kreislauffähiges Bauen ist in Österreich längst keine Nische der Pioniere mehr, sondern abfallwirtschaftliche Realität mit handfesten Mengen. Bau- und Abbruchabfälle bilden den grössten mineralischen Massenstrom des Landes, die Recycling-Baustoffverordnung (RBV) regelt den verwertungsorientierten Rückbau seit einem Jahrzehnt, und mit der EU-Bauproduktenverordnung 2024/3110 rückt der digitale Produktpass nun auch für österreichische Hersteller in greifbare Nähe. Zugleich zeigt der Bundes-Abfallwirtschaftsplan: Das Gesamtaufkommen wächst, getrieben vom Bausektor, und der Sprung von der Verwertung zur echten Wiederverwendung steht erst am Anfang.

Dieser Branchenreport (6 Kapitel) analysiert Markt, Recht, Förderung, Technik und Praxis — mit 9 belegten Quellen.

Österreichs Bauwirtschaft vor dem Kreislauf-Sprung: Materialpässe, Re-Use und die neue Bauproduktenverordnung — Baudesign Aktuell 2026.2 — Baudesign Aktuell Österreich